Erfahrungen Moor und Honig
Energie des Platzes: Moorgeister
Tief verborgen in den Nebeln der alten Erde liegt das Reich der Moore – Orte zwischen den Welten, Schwellenräume voller Geheimnis, Magie und stiller Heilung. In unserer keltischen Schwitzhüttenzeremonie in Geretshausen betreten wir diesen uralten Seelengarten, geführt von den sanften, kraftvollen Wesen des Moores.
Vor dem Eintritt zum Sonnenuntergang in die Hütte treten wir in ein rituelles Feld der Verbindung: Wir ehren den Moorboden – alt, schwarz, nährend – und berühren ihn mit Haut und Herz. Wer mag, kann einen Tropfen auf die Stirn geben oder seine Hände in ihn legen, um Eins zu werden mit der Energie der Moorgeister.
Diese Geister – die Hüter der Tiefe – begleiten uns durch die Zeremonie. Sie flüstern nicht in Worten, sondern durch Empfindungen: durch das sanfte Ziehen in der Brust, durch das Loslassen alter Gedanken, durch eine Stille, die wie Heilung schmeckt.
Die Schwitzhütte wird zum magischen Kessel der Transformation. In ihrem Inneren vereinen sich Feuer, Wasser, Erde und Luft, Vergangenheit und Vision. Wir ehren den Moorboden, schwarz, nährend, berühren ihn mit Haut und Herz. Er empfängt uns weich, dunkel, durchdrungen von der Weisheit der Tiefe. In drei rituellen Runden öffnen sich die Tore zur keltischen Anderswelt und erfahren Erinnerung, Reinigung und Erneuerung. Wir schwitzen, wir lauschen, wir sinken tiefer – in uns selbst und in das uralte Netz der Erde....
Der Geist der alten Mooresfrau ist bei uns – eine weise, mütterliche Gestalt aus Torf und Nebel. Sie schenkt dir keinen Trost, sondern Wahrheit. Sie nimmt dir nichts, was du nicht selbst bereit bist loszulassen. Doch sie hüllt dich in ihren Mantel aus Moos und Stille, wenn du bereit bist, dich zu zeigen.
Honig in der Schwitzhütte
Der Honig wird während der Zeremonie in der Schwitzhütte auf die angefeuchtete Haut Bestimmter Körperregionen aufgetragen und einmassiert.
Zur Wirkung: Sein Vorteil, so gut wie alle Hauttypen vertragen Honig. Honig unterstützt die Entschlackung und Tiefenreinigung auf der Körperebene. Besonders wirkungsvoll ist er bei trockener Haut. Diese wird nach der Anwendung (Einmassierung) weich und zart. Das ist auf den hohen Zuckergehalt zurückzuführen, dadurch wird die Feuchtigkeit zusammen mit den wertvollen Inhaltsstoffen in der Haut gebunden. Honig besitzt eine antibakterielle Wirkung, er reinigt und beruhigt die Haut gleichermaßen. Die im Honig enthaltenen Säuren sind mit den im menschlichen Körper vorkommenden Säuren identisch wodurch der Hautschutz besonders gut gefördert wird.
Heilerde in der Schwitzhütte
Bevor man in die Schwitzhütte geht, wird der Körper in einem vorbereitenden Ritual stellenweise mit Heilerden und Kreiden eingerieben. Anschließend bleibt man ca. 15 Minuten in der trockenen Hitze , damit die Heilerden antrocknen können. Dann wird ein Kräuteraufguss gemacht damit Dampf entsteht, dadurch weicht der die Erde wieder auf und bröckelt ab. Dadurch entsteht ein Peeling-Effekt.